Integrative Lerntherapie, Lernförderung und lebenslanges Lernen
Die Mathematik ist wie die Gottseligkeit zu allen Dingen nütze, aber wie diese nicht jedermanns Sache.
Chr. J. Kraus

Dyskalkulie

Rechenstörung

Dyskalkulie

Unter Dyskalkulie versteht man die Beeinträchtigung von Rechenfertigkeiten, die nicht durch eine allgemeine Intelligenzminderung oder eine eindeutig unangemessene Beschulung erklärbar sind. Betroffen sind grundlegende Rechenfertigkeiten wie Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division.

Dyskalkulie-Symptome auf einen Blick

Der Betroffene…

  • hat auffallend große Schwierigkeiten beim Rechnen,
  • hat keine Vorstellung von Mengen und Größen,
  • zählt immer wieder neu ab,
  • benötigt für Berechnungen viel Zeit,
  • kann den Transfer nicht leisten,
  • vergisst Geübtes und Zwischenergebnisse schnell wieder,
  • erlebt keine Verbesserung durch ständiges Üben,
  • erkennt Rechenfehler nicht,
  • duldet widersprüchlicher Ergebnisse nebeneinander,
  • versteht Textaufgaben oftmals nicht.

Ursachen

Dyskalkulie ist in den meisten Fällen auf angeborene, organische Faktoren zurückzuführen und zeigt sich durch Orientierungs- und Wahrnehmungsstörungen, die insbesondere die Raum- und Zeitorientierung, die visuelle Wahrnehmung, die visuelle Vorstellungskraft und das Gedächtnis betreffen. Rechenschwache Kinder haben Schwierigkeiten, wichtige von unwichtigen Informationen zu unterscheiden, Sinneseindrücke richtig einzuordnen und mit vorhandenen Erfahrungen zu verbinden.

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